Zahnwurzelbehandlung – Was geschieht dabei?

9. Oktober 2013 Mike Schwarz Gesundheit

Zahnwurzelbehandlung – Was geschieht dabei?

Bei heftigen, anhaltenden Zahnschmerzen sollte so schnell wie möglich eine Zahnarztpraxis aufgesucht werden, denn die Schmerzen können ein Symptom für eine Entzündung des Zahnwurzelkanals sein. Eine Behandlung durch den Zahnarzt ist erforderlich, denn bei Nichtbehandlung besteht die Gefahr erheblicher gesundheitlicher Schäden für den ganzen Körper. Eine Wurzelbehandlung kann je nach Schwere eine langwierige Angelegenheit sein. Je schneller eine Entzündung erkannt wird, umso unkomplizierter wird der Eingriff. Wir waren in einer Zahnarztpraxis in Basel und sprachen mit einem Zahnarzt über das Thema.

Ursachen für eine Zahnwurzelentzündung

„Karies ist die Hauptursache für eine Zahnentzündung. Wird sie nicht früh genug behandelt, reicht sie bis tief in die Wurzel. Bakterien dringen ein und greifen das Zahnmark an. Der Zahnwurzelkanal entzündet sich, das Zahnmark stirbt ab, und die Entzündung wandert bis in den Kiefer und schädigt die Knochsubstanz, was zu Schwellungen führt, die auf den Nerv drücken. Der Patient bekommt heftige Zahnschmerzen. Einige Entzündungen verlaufen jedoch auch schmerzfrei. Aufschluss über eine Zahnwurzelentzündung gibt ein Röntgenbild, das der Zahnarzt vor der Wurzelbehandlung anfertigt. Mangelhafte Dentalhygiene ist im Übrigen die häufigste Ursache von Karies und der damit verbundenen Gefahr einer Zahnentzündung. “ erklärt und der Zahnarzt aus Basel

Diagnose in der Zahnarztpraxis

Stellt der Zahnarzt anhand des Röntgenbildes eine Entzündung fest, prüft er den Nerv des Zahnes. Reagiert er nicht mehr auf thermische Reize, ist er bereits abgestorben.

So verläuft die Wurzelbehandlung

Die Wurzelbehandlung wird in der Zahnarztpraxis durchgeführt. Der Zahnarzt entfernt entzündetes Gewebe und desinfiziert dann den hohlen Zahn. dann wird er mit einem geeigneten Material, in der Regel Kunststoff, gefüllt. Oft ist eine Wurzelbehandlung kompliziert und langwierig und erfordert mehrere Behandlungstermine – je nach Stärke der Entzündung und Krümmung der Wurzelkanäle.

Risiken und Folgen

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der Zahnwurzelbehandlung einige Risiken. So können beispielsweise einige Füllmaterialien das noch gesunde Gewebe angreifen oder Allergien auslösen. Oft werden Cortisonzusätze verwendet, die zwar den Zahn erhalten, den Nerv aber abtöten und der wurzelbehandelte Zahn wird zu einem toten Zahn.Dieser kann nicht mehr durch Schmerzen signalisieren, dass Bakterien eingedrungen sind, die ungehindert in die Blutbahn gelangen und schwere gesundheitliche Schäden verursachen können. Patienten sollten sich beim Zahnarzt erkundigen, welche Materialien verwendet werden. In einem Fragebogen wird oft nach Allergien des Patienten gefragt.
Ferner besteht das Risiko, dass Bakterien im Wurzelkanal zurück bleiben, da nur der Zentralkanal bis zur Wurzelspitze gründlich gereinigt werden kann. Einige kleinere Verzweigungen können von den Instrumenten nicht erreicht werden. Somit besteht die Gefahr von weiteren Entzündungen, z. B. des Kiefers durch verfaulte Eiweißreste.

Vorbeugen durch Dentalhygiene

„Prävention ist immer noch die beste Alternative zur Wurzelbehandlung. Durch Dentalhygiene wird Karies vorgebeugt, durch die Zahnentzündungen entstehen. Tägliches Zähneputzen ist unumgänglich. Zudem sollte mindestens einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden. Neben der Dentalhygiene gehört der alljährliche Gang in die Zahnarztpraxis zur idealen Prävention. Der Zahnarzt entfernt Karies rechtzeitig, bevor Schäden entstehen können. “ erzählte uns der Zahnarzt aus Basel

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