Wird das Gehalt bei ambulanter Kur bezahlt?

5. Juni 2016 Dirk Schiff Allgemein

 

Nach schweren Krankheiten folgt in der Regel nach dem Aufenthalt im Krankenhaus die Reha. Viele Menschen wählen, wenn dies aufgrund ihrer Erkrankung möglich ist, eine ambulante Reha. Bei einer ambulanten Reha sind sie tagsüber in einem Gesundheitszentrum und nehmen an den verordneten Anwendungen teil. Abends sind sie bei ihrer Familie. Wie sieht es aber mit Fortzahlung des Entgelts vom Arbeitgeber aus?

Mit dieser Frage beschäftigte sich das Bundesarbeitsgericht im Mai 2016 (Az. 5 AZR 298/15). Hat der Sozialversicherungsträger, die Krankenkasse oder die Rentenversicherung die Maßnahme bewilligt, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Lohnfortzahlung. Voraussetzung ist, dass die Reha-Maßnahme in einem entsprechenden Zentrum oder einer Einrichtung und nicht als Urlaub gewertet werden kann,  erfolgt. Die Anforderungen an diese Einrichtungen regelt der § 107 Abs. 2 SGB V. Besteht keine Arbeitsunfähigkeit, hat der Arbeitnehmer ebenfalls Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn die ambulante Reha einer der Sozialversicherungsträger bewilligt.

Arbeitsrecht ist für Laien eine recht komplizierte Thematik. Nicht umsonst gibt es spezielle Fachanwälte für Arbeitsrecht wie Fachanwalt Roland Sudmann, der sich seit vielen Jahren mit dieser Thematik beschäftigt. Als Partner der Mannheimer Kanzlei Philipp, Sudmann und Schendel ist nicht nur in Mannheim, sondern bundesweit tätig. Bevor sich Arbeitnehmer mit ihrem Arbeitgeber streiten und womöglich ihren Arbeitsplatz aufs Spiel setzen, sollten sie sich fachlichen Rat einholen. Fachanwalt Roland Sudmann berät und vertritt seine Mandanten in arbeitsrechtlichen Fragen bei ihrem Arbeitgeber. Er vertritt sie ebenfalls vor dem zuständigen Arbeitsgericht, wenn dies notwendig ist. Ist in der Rechtschutzversicherung Arbeitsrecht enthalten, fallen für den Mandanten keine Kosten an. Mehr unter Sudmann-Arbeitsrecht.de.

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