Wann wird die Angst zur Panik?

16. Januar 2014 Pfeffer Allgemein

Die Angst gehört zu den menschlichen Urgefühlen und ist/war zur Lebenserhaltung notwendig. Angst machte sich breit, wenn der Feind im Anmarsch war und mahnte zur Flucht oder zum Kampf. Auch heute noch ist begründete Furcht der Antrieb für viele Flucht- oder Kampfmaßnahmen. Die Angst macht sich durch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend bemerkbar. Die Aufmerksamkeit steigt, die Muskeln spannen sich an und der Puls ist erhöht. All das sind normale Reaktionen des Körpers auf bestimmte Situationen. Die Grenze zwischen begründeter Angst und krankhafter Angst ist fließend. Immer jedoch, wenn Furcht Handlungs- und Denkfähigkeit stark einschränkt, wenn sie dafür verantwortlich ist, dass der Alltag nicht mehr auf normale Weise bewältigt werden kann und wenn aus dem Grummeln im Magen Panikattacken werden, dann handelt es sich um Angststörungen. Auslöser hierfür können Lebenskrisen sein, Krankheiten oder Krankheitssituationen, Medikamenten- oder Drogenmissbrauch und Stress, Burnout oder Depressionen. Um für die Angststörungen Ursachen zu ermitteln, sollte auf jeden Fall ein Arzt zurate gezogen werden, der sich eingehend mit der Lebenssituation des Patienten beschäftigen wird.

 

Wie äußern sich Angststörungen?

Während die Furcht nur leichte körperliche Unannehmlichkeiten und kurzzeitige geistige Angespanntheit auslöst, entsteht bei der Angststörung Panik. Panikattacken können sich langsam und schleichend bemerkbar machen oder sie überfallen den Betroffenen plötzlich und scheinbar grundlos. Bei der Panik reagiert der Körper mit Zittern und mit Herzrasen. Es kann zu Atemnot kommen und im Extremfall wird der Patient ohnmächtig. Eine derartige Panikattacke dauert normalerweise nur wenige Minuten. Angst und Panik unterscheiden sich deutlich sowohl in den körperlichen Auswirkungen, wie auch in ihrer Begründung.

 

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