Über eBay und Online Shops

23. November 2012 Herbert Essay Lifestyle & Mode

„Online-Shop“ – es gibt fast niemanden mehr, der diese Bezeichnung nicht kennt. Dabei kann man rund um die Uhr einkaufen – leicht und bequem vom Sofa aus. Das praktische daran ist ebenfalls, dass einem die Ware nach Hause gebracht wird. Aber was heißt das denn wirklich? Es ist nur eine Software, die jenes Shoppingerlebnis erlaubt. Ein absoluter Wegbereiter auf dem Gebiet der Online-Shops war mit Gewissheit Amazon. Im Juli 1995 ging das Versandhaus online. Es wurde ein Jahr zuvor von Jeff Bezos ins Leben gerufen. Drei Jahre später ging dann Amazon als deutsche Firmentochter online. Am Anfang als purer Buchhandel gestartet, verkauft Amazon inzwischen sehr erfolgreich in sehr vielen Branchen des alltäglichen Lebens Waren. Die gewaltigste Auswahl an CDs, Büchern und Videos offeriert weltweit noch immer dieser Anbieter an. Ein Affiliate Programm erlaubt es Partnern von Amazon ebenfalls, zusammen mit dem Online-Shop Geld zu verdienen.

Ein weiterer sehr beliebter Webshop ist eBay, das auch 1995 ins Netz ging. eBay ist allerdings mehr ein Auktionshaus im Internet als ein Online-Shop im herkömmlichen Sinn. Auf eBay konnten erstmal nur Endkunden gebrauchte Waren offerieren und ersteigern. Eine Übereinstimmung zu einem Online-Trödelmarkt war dadurch durchaus gegeben. Heutzutage werden Konsumenten auch Waren von gewerblichen Händlern angeboten. Daher wurde die Bieter-Auktion ebenfalls vergrößert und die Funktion „Sofort kaufen“ eingeführt. Über 276 Mio angemeldete Mitglieder verkaufen oder besorgen inzwischen über eBay weltweit ihre Waren. Als im Jahr 2000 eBay auf den deutschen Markt kam, wurde der Vorgänger Alando ohne lange zu fackeln übernommen. In Europa finanziert sich eBay über eine sogenannte Angebotsgebühr, die fällig wird, wenn man einen Artikel zum Vertreiben einstellt. Nach dem erfolgreichen Vertrieb eines Artikels wird anschließend noch eine Gewinnbeteiligung verlangt, die von der Höhe des Verkaufspreises abhängig ist. Der Online-Shop war mit dem Geschäftsmodell so beliebt, dass er sogar Marktführer im elektronischen Handel im Jahr 2006 war. Eigentlich gibt es in den meisten Landesteilen, in den eBay am Markt ist, keine richtige Konkurrenz. Dessen ungeachtet ist das Umsatzvolumen im Sinken begriffen.

Viele bekannte Brands haben sich selber einen Online-Shop ins Netz gestellt, denn man kann die Vorteile eines Onlinehandels nicht abstreiten. Damit werden Kosten gespart, da kein Verkaufsraum mehr benötigt wird. Die Artikel können leichter auch im Netz dargestellt werden. In zahlreichen Fällen gibt es nicht einmal mehr einen Lagerraum, da die Internetshops die direkte Anlieferung vom Erzeuger zum Endkunden veranlassen. Da die Lagerkosten wegfallen, werden stellenweise auch die Artikel für den Kunden billiger. So können beide Seiten sparen. Internetbuchhändler übernehmen z.B. die Versandkosten, da die Einlagerung ausbleibt, ohne etwas auf die Bücher aufzuschlagen. Digitale Produkte wie Musikdateien, Software, Filme oder E-Books können nach durchgeführtem Kauf gleich direkt auf dem ausgesuchten Online-Shop runter geladen werden. Mehr und mehr an Bedeutung gewinnt das Einkaufen über Social-Media-Plattformen wie Facebook, wo auf besondere Angebote im Online-Shop verwiesen wird. Beliebt ist in diesem Zusammenhang das sogenannte Liveshopping, wo ein Erzeugnis meist nur an einem gewissen Tag zu einem günstigeren Preis angeboten wird.

Online Shop,

Comments are currently closed.


Powered by WordPress. Designed by elogi.
Zur Werkzeugleiste springen