Richtiges Heizen und Lüften will gelernt sein

19. August 2015 Florian Heim & Haus

Immer mehr Haushalte in Deutschland klagen über Schimmel in den Räumen. Dabei muss das überhaupt nicht sein. Die Luftfeuchtigkeit hat sich in den letzten Jahren nicht stark verändert. Problematisch sind jedoch die Dämmungen der Häuser und Wohnungen. Um Energie zu sparen und vor Wärme und Kälte zu schützen, sind Türen, Fenster und Fassaden extrem stark gedämmt. So kann die Luft nur schwer zirkulieren und es kann leicht zur Schimmelbildung kommen.

Wer allerdings einige Details beachtet, kann dies ganz einfach vermeiden. Idealerweise wird zwei Mal täglich für zehn Minuten gelüftet. Dafür werden alle Fenster komplett geöffnet, sodass ein starker Durchzug entsteht und die Luft einmal komplett ausgetauscht werden kann. Abzuraten ist dagegen von dauerhaft gekippten Fenstern. Diese lassen keinen richtigen Luftaustausch zu und können somit der Schimmelbildung auch nicht vorbeugen.

Auch beim Heizen sollte Einiges beachtet werden. Die Heizung läuft in der kalten Jahreszeit am besten dauerhaft, aber konstant. Wenig Sinn macht es, diese immer wieder komplett abzuschalten. Dann kühlen die Räume aus und die Feuchtigkeit breitet sich leicht wieder aus. Wer besonders stark friert, kann neben der Heizung ab und zu auf einen Heizlüfter zurückgreifen. Diese lassen sich online unter www.heizluefter-test.net finden und eignen sich vor allem für kleine Räume.

Auch zwischen den einzelnen Räumen ist auf eine ausreichende Zirkulation der Luft zu achten. Das Kondenswasser, das sich teilweise an den Fenstern bildet, sollte zudem immer sofort abgewischt werden. Andernfalls können die Dichtungen der Fenster irgendwann schimmeln. Das sieht nicht nur hässlich aus, sondern ist auch für die Gesundheit nicht besonders gut.

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