Ratgeber zum Krankenkassen wechseln

21. August 2013 Mike Schwarz Versicherungen

Ratgeber zum Krankenkassen wechseln

Allgemeine Informationen
Im November dieses Jahr hat man wieder die Möglichkeit seine Krankenkasse zu wechseln. Dafür ist es wichtig, bis spätestens 30. November die Kündigung der Krankenkasse zukommen zu lassen. Ist sie einen Tag zu spät eingetroffen, ist die Kündigung nichtig bzw. kann erst zum Folgejahr gekündigt werden. Da wäre für viele Versicherungsnehmer ärgerlich. Die Kündigung ist unabhängig davon, wie hoch die Prämien der neue Krankenkasse sind, also egal ob diese höher, gleich hoch oder niedriger ausfallen. Für eine Kündigung Ende Juni, muss die Kündigung schon am letzten Tag im März eingegangen sein. Diese Frist gilt jedoch nur für Versicherte mit einer Franchise und einer Standard Grundversicherung von 300 Franken. Bei der anderen Krankenkasse kann nur zum Ende des Jahres gekündigt werden. Erhöht eine Versicherung in der Jahresmitte ihre Prämien, müssen die Versicherten rechtzeitig informiert werden. In dem Fall kann eine Krankenkassen kündigung erfolgen.

Krankenkassenkündigung und Krankenkassenvergleich
Wurde bei der Krankenkasse eine Bonusversicherung abgeschlossen gibt es folgende Möglichkeiten: eine Krankenkassen kündigung kann erst nach 5 Jahren erfolgen, dabei muss eine Frist von 3 Monaten eingehalten werden. Werden die Prämien erhöht, verkürzt sich die Kündigungsfrist auf einen Monat. Sind noch Monatsprämien fällig, so kann die Krankenkasse den Wechsel verweigern. Bevor eine Krankennkassen gekündigt wird, empfiehlt sich ein Krankenkassenvergleich. Vergleicht man die Monatsprämien der einzelnen Kassen und die dazugehörigen Leistungen, wird man die individuell beste Kasse für einen finden. Wird die Prämie bei einer Kasse erhöht, weil der Versicherte in eine andere Altersgruppe rutscht, kann ebenso eine vorzeitige Kündigung erfolgen. Verändert sich die Prämie nicht, gibt es dennoch Kündigungsfristen für die Zusatzversicherungen. Dies ist je nach Krankenkasse unterschiedlich. Die Zusatzversicherung sollte erst gekündigt werden, wenn eine neue Krankenkasse in Aussicht ist. Eine vorläufige Aufnahmebestätigung ist dafür sehr wichtig. Ansonsten kann man auch die Grundversicherung nur kündigen. Bei Anträgen auf Zusatzversicherungen haben die Krankenkassen die Möglichkeit, einen befristeten oder unbefristeten Vertrag anzubieten, dies geht jedoch nur, wenn einen Verdacht besteht, dass der Versicherungsnehmer aus gesundheitlicher Sicht riskant eingestuft werden kann. Für den Versicherten bedeutet dies, dass er keinen Anspruch auf Zusatzleistungen hat, für Behandlungen die in Verbindung mit der bekannten Krankheit stehen. Wichtig ist für den Krankenkassenwechsel, dass alle Angaben vom Versicherten richtig und vollständig ausgefüllt werden. Im Nachhinein haben die Krankenkassen die Möglichkeit, Vorbehalte anzubringen, sollten Angaben fehlerhaft sein. Auch unwahre Angaben können zum Erlöschen der Versicherung führen.

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