Psycho-analytischer Blick auf Sadomaso und Bondage-SM 

12. September 2018 Mike Schwarz Allgemein

Psycho-analytischer Blick auf Sadomaso und Bondage-SM

Sex ist zumindest in unserer westlichen Welt längst kein Tabuthema mehr und häufig ein zentrales Thema, in vielen verschiedenen Bereichen. Ob es um Werbung um TV geht, Magazine oder schlussendlich um die eigene Partnerschaft, das Thema Sex ist ständig präsent und Aussagen wie „Sex sells“, die man weitläufig kennt, spiegeln genau das wieder. Abgesehen davon, dass Sex ein elementarer Bestandteil unseres Lebens ist, ganz egal ob wir diesen nur in einer festen Partnerschaft ausleben möchten oder auch außerhalb einer Beziehung, so ist Sex nicht gleich Sex. Denn viele Menschen heutzutage interessieren sich für weitaus mehr, als den klassischen Sex mit allem, was dazugehört. Die Rede ist dabei von gewissen Sexpraktiken, wie zum Beispiel dem Sadomaso oder BDSM genannt.

Für was steht BDSM?

BDSM ist eine Abkürzung des englischen Begriffs „Bondage-Sadomaso“ und bezieht sich auf eine Sexpraktik, die neben den klassischen Elementen des Sadomaso, die in sich schon sehr viel vielfältig sein können, noch Praktiken mit Bondagen mit einbezieht. Diverse Fesselspielchen, sei es mit klassischen Bondagen, Handschellen oder einem Seil, sind sinnbildlich für diese Neigung. Nun ist es so, dass Sadomaso aber auch BDSM sehr große Begriffe sind, die sich in der Praxis in nahezu unzähligen Varianten zeigen können. Doch wir wollen uns an dieser Stelle die Frage stellen, wie das ganze Thema aus einem psychologischen Blickwinkel zu bewerten ist. Wie kommt es zu einer solchen Veranlagung? Warum erregt es manche Menschen, während des Sex erniedrigt, gefesselt oder gar geschlagen zu werden?

Von Sigmund Freud bis zum aktuellen psychologischen Wissensstand

Der erste bekannte Psychoanalytiker, der sich mehr oder weniger mit dem Thema Sex und den verschiedenen Neigungen der Menschen dahingehend beschäftigt hat, war vermutlich Sigmund Freud. Dieser nahm an, dass sämtliche sexuelle Neigungen in der Kindheit begründet liegen. Wurde man als Kind sehr streng erzogen, dabei geschlagen und insbesondere als Junge von der Mutter „bestraft“, so ist die Wahrscheinlichkeit für eine entsprechende Neigung bei solchen Personen im späteren Leben nicht all zu klein. Heute weiß man allerdings, dass zu dem Entwickeln einer solchen Neigung noch wesentlich mehr Faktoren hinzukommen, bzw. es nicht einmal nur an der Kindheit und den Einflüssen der elterlichen Erziehung liegen muss. Genetische Faktoren spielen eine Rolle, die eine gewisse Veranlagung mitbringen können. Paart sich dies mit gewissen prägenden Ereignissen in der Phase des Heranwachsens, so kann sich eine solche Neigung später entwickeln.

Von BDSM Studios bis zu Domina Zürich

Die Neigung gegenüber BDSM und Co. zählt dabei sicherlich zu den sehr weit verbreiteten Fetischen, sodass es mittlerweile einige BDSM Studios gibt, in vielen größeren Städten. BDSM Studios, wie zum Beispiel eine Domina Zürich, lassen ihre Kunden ihre Neigung ausleben, die Art und Weise ist dabei jedoch unterschiedlich. Zu den meisten Besuchern in einem Studio bezüglich Domina Zürich, gehören dabei Männer, allerdings nicht ausschließlich.

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