Mit dem Energieausweis die Kosten im Blick haben

3. November 2013 Schreibmaus Heim & Haus

Der Energieausweiß gibt Aufschluss über die energetische Qualität eines Hauses. Zur Bewertung der Energieeffizienz werden Wände, Fenster, Dach und Heizung eines Gebäudes genau untersucht. Die Energieeffizienz wird im Energieausweis auf zwei Skalen angegeben. Die erste Skala zeigt an, ob der Energieverbrauch im grünen, und damit sparsamen, oder im roten, energiefressendem Bereich liegt. Auf der zweiten Skala wird das Gebäude mit Anderen verglichen. Hier sind also Vergleichswerte zu anderen Gebäuden ablesbar.

Nach der Ausstellung ist ein Energieausweis zehn Jahre gültig. Soll ein Gebäude vermietet, verpachtet oder verkauft werden, hat der potentielle Mieter oder Käufer ein Recht darauf, den Energieausweis im Vorfeld einzusehen. Da die Energiekosten weiter steigen, wird die Bedeutung der energetischen Qualität von Gebäuden in Zukunft ebenfalls zunehmen. Mit Hilfe des Energieausweises können Mieter oder Käufer im Vorfeld einschätzen, welche Energiekosten künftig anfallen werden. Dies könnte die Kaufentscheidung bedeutend beeinflussen. Kann der Energieausweis nicht, zu spät oder nur unvollständig vorgelegt werden, muss der Eigentümer, Verkäufer oder Vermieter, im schlimmsten Fall, mit bis zu 15.000 Euro Bußgeld rechnen. Wie der Energieausweis genau funktioniert, ist auf der Seite http://www.immobilien-katalog.net/tipps/So_funktioniert_der_Energieausweis.html erklärt.

Da der Energieausweis aber nicht nur Vorteile für den Käufer mit sich bringt, ist es empfehlenswert, für jedes Gebäude ein solches Dokument ausstellen zu lassen. Es enthält nämlich in der Regel zusätzlich Modernisierungsempfehlungen, die eine kostengünstige Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes vorschlagen. Diese lohnen sich häufig schon nach wenigen Jahren, wodurch der Eigentümer, Verkäufer oder Vermieter ebenfalls profitiert.

Unterschieden werden zwei Arten von Energieausweisen, der Bedarfsausweiß und der Verbrauchsausweis. Der, auf der Bausubstanz und der Heizungsanlage basierende, Bedarfsausweis gibt an, wie viel Energie, bei einer durchschnittlichen Nutzung, durch Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Klimaanlage verbraucht wird. Aus ihm lässt sich also die benötigte Energiemenge herauslesen. Der Verbrauchsausweis dagegen erfasst den Energieverbrauch eines Gebäudes während der vergangenen drei Jahre. Diesen Berechnungen liegt beispielsweise die Heizkostenabrechnung zu Grunde. Bedeutsam ist, dass zwar Witterungseinflüsse berücksichtigt werden, die Höhe des Energieverbrauchs aber entscheidend von individuellen Heizverhalten der Bewohner abhängt.

Wer einen Energieausweis ausstellen darf, ist in der Energiesparverordnung geregelt. In der Datenbank der Deutschen Energie Agentur lassen sich dafür qualifizierte Personen schnell ausfindig machen.

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