Minca, Kolumbien: Zu Gast auf der Kaffeefarm

10. Februar 2015 Florian Essen & Trinken

Es ist 8:00 Uhr morgens und der Wecke klingelt. Ich bin noch müde, denn die Nacht zuvor in unserem Hostel in Santa Marta an der kolumbianischen Küste des karibischen Meers war geprägt von Fiesta. Doch der Gedanke daran, wo es gleich hingeht lässt mich wach werden. Denn es geht nach Minca, in die Berge unweit von Santa Marta auf eine echte Kaffeefarm. Endlich werde ich also einmal zu Gesicht bekommen, wo unser Kaffee eigentlich herkommt. Der Kaffee in den Regalen der Supermärkte, auf denen als Herkunftsland das exotische Kolumbien vermerkt ist.

Nicht ganz pünktlich, um 10:30 statt um 10:00 Uhr, fährt ein Geländewagen mit unserem kolumbianischen Fahrer Jorge vor. Außer mir fahren auch noch eine Reihe US-Amerikaner, ein Israeli sowie ein deutsches Ehepaar mittleren Alters mit auf die Farm. Der Wagen ist nicht klimatisiert und die Piste, auf der wir fahren, als „holprig“ zu bezeichnen, wäre wohl noch ein Euphemismus. Nein, es würde jeder Beschreibung spotten. Noch dazu ist der Jeep nicht klimatisiert und so habe ich schon bald mit Übelkeit zu kämpfen. Doch zum Glück habe ich Reisetabletten mit dabei, die sehr gut anschlagen.

Endlich an der Kaffeeplantage Minca angekommen, genießen wir eine Führung durch die Anlage, die sich derzeit jedoch leider nicht in Betrieb befindet, da keine Kaffeebohnen geerntet werden. Wir bekommen aber trotzdem erklärt, wie aus den Bohnen unser fertiger Kaffee wird. Und wir dürfen auch noch einen frisch gebrühten Kaffee probieren. Besser als alles, was ich jemals getrunken habe.

Was ich gelernt habe? Ich mahle mir meine Bohnen jetzt immer selbst (Kaffeemühle hierzu sind nicht einmal teuer – siehe http://www.kaffeemuehle-test.com/), denn auf keine Weise schmeckt Kaffee besser. Und ich nehme vor Fahrten ins Gelände in Kolumbien ab sofort eine Reisetablette.

Kaffee, Kolumbien, Reise, Trinken,

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