Metallverpackungen als Getränkedosen und Konservendosen

17. November 2012 Herbert Essay Heim & Haus

Im Lebensmittelbereich kommt man als Otto Normalverbraucher am meisten mit Metallverpackungen in Kontakt. Getränkedosen und Konservendosen sind in der Regel aus Metall und gehören aufgrund dessen zu dieser Fasson der Verpackung. Es gibt es aber in der Realität noch unzählige Artikel, die unter diese Kategorie der Umhüllung fallen. Im wirtschaftlichen Bereich werden Blecheimer, Blechdosen, Farbdosen oder Blechkanister zu den Metallverpackungen gezählt. Das sind Artikel, die die unterschiedlichsten Waren aufbewahren. Die Auflistung der dazugehörigen Artikel ist allerdings sehr lang. Das Anwendungsgebiet von Metallverpackungen geht über Esswaren, Kosmetikartikel, Spielzeug bis hin zur Unterhaltungselektronik. Auch Kronenkorken und Schraubverschlüsse bei Flaschen gehören in diese Kategorie, auch wenn man dies auf den ersten Blick nicht vermuten würde.

Häufig ist einem gar nicht klar, mit wie vielen Metallverpackungen wir uns im Alltagstrott umgeben. Bei der Abfallentsorgung macht man sich meistens erst Sorgen über die Verpackung, um sie korrekt zu entsorgen. Erst dann merkt man, wie oft man eigentlich mit solchen Produkten zu tun hat. Da eine große Anzahl Metallverpackungen erste Wahl bei der Verwahrung von Gefahrengütern und anderen technisch-chemischen Stoffen sind, muss man darauf achten, wo und wie die Verpackungen umweltgerecht zu entsorgen sind. Metall ist robust und widerstandsfähig – das ist der große Nutzen für die Verwahrung solcher gefährlichen Stoffe. Doch für die Abfallentsorgung ist das ein großer Benachteiligung. Druckfarben und Lacke fallen beispielsweise unter die Kategorie „Sondermüll“. Sie werden allerdings auch in Metallverpackungen aufbewahrt. Hier findet die Entsorgung bei speziellen Sammelstellen statt.

Um die Umwelt zu schonen, recyceln etliche Erzeuger die Metallverpackungen. Darüber hinaus werden die Ausgangsmaterialien immer teurer und durch die Wiederverwendung kann einiges gespart werden. Stahlschrott eignet sich beispielsweise hier sehr gut dazu, das umfangreiche Rohmaterial Eisenerz zu sparen. Besonders bei der Anfertigung von Metalldosen wird durch das Recycling immer weniger Rohmaterial benötigt. Durch die hohe Effizienz bei den verschiedenen Gewinnungsverfahren werden auch die CO2-Emissionen so gering als denkbar gehalten.

Zu den wesentlichen Faktoren der Emissionsreduktion zählen unter anderem Materialeigenschaften, Blechdicken und die Mitwirkung der Wiederverwertung. 2007 lag in Deutschland die Recyclingrate für Verpackungsstahl bei 90 %. Für die Anfertigung von Metallverpackungen werden gegenwärtig unterschiedliche Ausgangsmaterialien benutzt. Beliebte Stoffe sind Weißblech, Stahlblech und Alu. Der Gegensatz zwischen Stahlblech und Weißblech liegt nur in einigen wenigen Einzelheiten. Weißblech wird gegenüber Stahlblech mit einer dünnen Schicht aus Zinn ausgestattet und zudem dünner ausgewalzt. Mittels Elektrolyse wird bei hoher Hitze das Alu produziert, dass zuvor aus Bauxit gewonnen wurde. 95 Prozent von Bauxit können zur Gewinnung von Aluminium herangezogen werden. Bauxit ist ein Alu-Erz, das in der Regel aus den Alu-Mineralen Gibbsit, Böhmit, Diaspor und den Eisenoxiden Hämatit bzw. Goethit besteht. Der erste Erz-Fundort ist Namensgeber von Bauxit – Les Baux-de-Provence in Südfrankreich.

Metallverpackungen,

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