Hüttenschuhe haben sich nicht sehr stark verändert

10. April 2013 Herbert Essay Lifestyle & Mode

Hausschuhe haben in Österreich oft den Namen „Patschen“. Diese Art von Schuhen trägt man im Innenbereich, sprich im Haus oder in der Wohnung. Die Hausschuhe gibt es ja seit der Antike bereits. Es liegt eine starke Ähnlichkeit in punkto Form vor. Die heutigen Hüttenschuhe aus Wolle wurden damals auch aus Wolle gewonnen und gewebt.

Der Hausschuh, damals bei den Römern sehr beliebt, ging aus dem soccus hervor. Dabei handelte es sich um einen pantoffelartigen Schlupfschuh, der von den antiken Komödienschauspielern getragen wurde.  Ferner wurden die Schuhe hauptsächlich von den Damen getragen. Die Anfertigung der beliebten Hausschuhe erfolgte hauptsächlich in feiner Wolle oder Leder. Selbst im Orient hatte man eine Schwäche für Hausschuhe. Die lange Tradition gab es dort bereits seit Jahrhunderten. Selbst in Japan werden Hausschuhe und ausschließlich die, im Inneren des Gebäudes getragen.

Sogar innerhalb der Wohnung können die Hausschuhe gewechselt werden. Man zieht sich für den Gang auf die Toilette wiederum andere Hausschuhe an. Mit der Zeit wurden natürlich neue Materialien entdeckt und für die Herstellung von Hausschuhen verwendet. Die Hausschuhe haben in sich auch neue Formen herausgebracht, unter anderem auch neue Modelle an Hüttenschuhe.

Die zahlreichen Hausschuh-Modelle mit weichem Schaft haben doch eines gemeinsam: Man kann einfach bequem rein- und rausschlüpfen. Hüttenschuhe sowie Hausschuhe werden hauptsächlich in geschlossenen Räumen getragen. Daher ist es grundsätzlich nicht erforderlich, anders als die Straßenschuhe, die Hausschuhe an äußere Bedingungen anzupassen.  Mit den Schuhen muss man schließlich auch keine Langstrecken zurücklegen.

Daher benötigen Hüttenschuhe auch keine schützende oder stützende Funktion. Materialien, die gerne zur Produktion von Hüttenschuhe als auch von Hausschuhen herangezogen werden sind Filz, Leder oder Stoff. Die elastischen Hausschuhe sind nicht umsonst so biegsam. Grund dafür ist die relativ dünne Schuhbodensohle. Wie bereits erwähnt findet man mittlerweile einiges am Patschen-Markt. Hier stößt man beispielsweise auf Hüttenschuhe, Pantoffeln, Slippers, Ballerinas oder Filzpatschen.

Hüttenschuhe wurden ursprünglich von Bergwanderern getragen.  Dort sind die Hüttenschuhe eingepackt worden, als es hieß nach dem Aufstieg einige Zeit dort zu verbleiben. Wenn man über elastische Hüttenschuhe verfügt kann man sie bei der Berghüttentour einfach in den Rucksack packen. Bei den Wanderungen wurden die verschmutzten, feuchten Bergschuhe außerhalb des Aufenthalts- und Schlafbereichs zum trocknen abgestellt und gegen die wärmenden Hüttenschuhe getauscht.  Neben der Schonung des Bodenbelags und der häuslichen Bequemlichkeit, dienen Hausschuhe hauptsächlich zur Reinhaltung der Wohnung.

Hauspatschen sind gesund, da sie ausreichend Freiraum für die Zehen bieten und eine hohe Atmungsaktivität gewährleisten. Da die Patschen keinen Absatz haben ist es aus gesundheitlicher Perspektive für die Füße besser. Da der Geruch von oft getragenen Hauspantoffeln hin und wieder zu wünschen übrig lässt, sollte man als passionierter Hausschuh-Träger mindestens zwei Paare davon besitzen. Während das eine pausiert und auslüftet kann das andere eingetragen werden. Haus- bzw. Hüttenschuhe sollten in keinem Haushalt fehlen, da sie unheimlich bequem sind, die Wohnung nicht verschmutzen und für eine heimelige Atmosphäre sorgen.

Hüttenschuhe,

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