Hecke ist traditionellster Sichtschutz

8. November 2012 Herbert Essay Heim & Haus

Wer darüber nachdenkt, sich einen Sichtschutz für sein Eigenheim anzuschaffen, ist als erstes gefordert, sich darüber Gedanken zu machen, wie ebendieser Sichtschutz aussehen soll. Den meisten fällt dazu entweder eine Umzäunung oder eine Hecke ein, die man um das eigene Anwesen errichtet. Wenn man das Thema allgemeiner betrachtet, besteht Sichtschutz aber nicht nur aus diesen zwei Gegenständen. Kunst und Sichtschutz zusammen klingen auf den ersten Blick grundverschieden, das ist aber nicht so, man muss nur etwas genauer schauen.

Aber fangen wir beim traditionellen Sichtschutz, der Hecke an. Vertraut ist sie uns schon deswegen, weil sie gemeinsam mit dem Zaun dazu dient, den eigenen Grund zu markieren. Verschiedenste Hersteller bieten Hecken an, man muss sich nur im Internet mit der Bezeichnung „immergrüne Hecken“ umsehen. Diese Art von Hecken benötigen eine halbschattigen bis schattigen Standort, um gut gedeihen zu können. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Zaun muss man darauf achten, dass die Hecke mit genügend Wasser versorgt wird, damit sie ihrer Bezeichnung gerecht wird. Wer Buschgewächse bei einer Hecke vorzieht, sollte sich Buchsbäume, Liguster oder Rhododendren näher anschauen, sie sind dafür bestens geeignet. Nadelhölzer wie Wacholder tun es aber auch.

Entscheidet man sich für eine Umzäunung, kann man ihn als Sichtschutz errichten lassen, wenn man das möchte. Rückt man die Funktionalität des Schutzes in den Vordergrund, muss man erwarten, dass einem der fertige Zaun nicht zusagt. Spätere Änderungen können aber happig werden. Ein Fachmann sollte spätestens ab diesem Zeitpunkt hinzu gezogen werden, damit man genau das richtige Ergebnis erhält. In diesem konkreten Fall stellt die Umzäunung auch so etwas wie eine Geschäftskarte des Eigentümers zur Straße hin dar, da sollte die Umzäunung schon zur Hausfassade dazu passen.

Falls es um Sichtschutz für eine Wohnung geht, sehen die Tatsachen schon anders aus. Selbst wenn man mit Vorhängen häufig nur die Fenster verschönern will, die Gardine ist auch ein Sichtschutz-Element. Die Wohnung selbst mit Verzierung und Gardinen einzurichten, ist im Allgemeinen meist Frauensache – aus dem einfachen Grund, da die Frauen es gern machen und meist auch ein Händchen dafür haben, die passenden Dinge auszusuchen. In einem Fachgeschäft ist man oft überfordert, falls man nicht exakt weiß, was man will.
Die diversen Erwartungen der Abnehmer führen dazu, dass das Sortiment an Farbtönen und Gewebearten sehr groß ist.

Als Sichtschutz dienen ebenfalls Rollladen und Fensterladen an einem Haus. Der Schutz vor schlechtem Wetter war eigentlich einmal der originale Zweck des Fensterladens, die Möglichkeit, ihn als Schutz vor ungewollten Blicken zu nutzen, kam erst später dazu. Als die ersten Hausfenster mit Glas versehen wurden, half der Fensterladen ebenfalls zur Sicherheit der verglasten Front. Heutzutage dient der Fensterladen hauptsächlich als dekoratives Element, um die Fassade eines Wohnhauses zu veredeln. Heutzutage hat der Fensterladen seine Sichtschutz-Funktionalität an den Rollladen abgetreten. An in jüngerer Zeit gebauten Wohnhäusern findet man daher kaum noch Fensterläden.

Gartensichtschutz, Sichtschutz, Sichtschutz Holz,

Comments are currently closed.


Powered by WordPress. Designed by elogi.
Zur Werkzeugleiste springen