Entfeuchter sind gerade auf Baustellen besonders wichtig

30. November 2012 Herbert Essay Umwelt & Technologie

Luftentfeuchter sind stets gefragt – und das ist nicht verwunderlich, denn Feuchtigkeit in Wohnräumen stellt ein Problem dar, das häufig auftritt und vielerorts massive Probleme im Sinne einer Beeinträchtigung der Lebensqualität bis hin zu gesundheitlichen Schwierigkeiten bereitet.
Luftentfeuchter , die manchmal auch nur Entfeuchter genannt werden gibt es mittlerweile in den verschiedensten Leistungsklassen und demnach auch für die unterschiedlichsten Einsätze wie zum Beispiel in Kellerräumen, Schwimmbädern, Waschküchen oder auch auf gewerblicher Ebene.
Grundsätzlich können feuchte Räume aus unterschiedlichsten Ursachen entstehen – in Wohnräumen liegt der Grund für auftretende Feuchtigkeit häufig bereits in der Bauphase oder später auch in „undurchdachten“ Sanierungsmaßnahmen begründet.
Viele Fälle zeigen:: reagiert man zu spät auf ein Feuchtigkeitsproblem, in dem z.B. nicht in Betracht gezogen wird,, einen Luftentfeuchter oder Entfeuchter zum Einsatz zu bringen und zu dem auf begleitende Maßnahmen wie regelmäßiges , vor allem aber richtiges Lüften verzichtet, dann kann dies nicht unerhebliche Kosten und vielleicht auch gesundheitliche Schwierigkeiten mit sich bringen.
Ein Luftentfeuchter kann zur Bautrocknung etwa bei Renovierungen, Umbauten, Trocknung feuchter Bausubstanzen wie etwa Putz oder Estrich genutzt werden , besonders häufig wird ein Luftentfeuchter aber zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit und damit zur Vermeidung, bzw. Beseitigung von Schimmel in Räumen mit hoher Kondensation eingesetzt.
Aber auch nach Wasserschäden wie Rohrbrüchen und Brandschäden, die durch die Löschung mit Wasser entstanden sind, lässt sich ein professioneller Entfeuchter mit Erfolg einsetzen.
Luftentfeuchter funktionieren in den meisten Fällen mit dem System der Kondensationstrocknung. In diesem Fall wird die feuchte Luft angesaugt, über Kühlrippen unter den Taupunkt geführt und so zur Kondensation gebracht. Das Kondenswasser wird in einem separaten Behältnis aufgefangen und die getrocknete Luft erwärmt und wieder an die Luft übertragen. Die im Raum verbliebene feuchte Luft verbindet sich wieder mit der getrockneten, um so abermals an Feuchtigkeit zu verlieren. Nach diesem System funktionieren auch manche Trockner im privaten Bereich.
Ein weiteres Verfahren, dass Bautrockner einsetzten, ist das der Absorption in hygroskopischen Flüssigkeiten. Eine hygroskopische Flüssigkeit (z.B. eine wässrige Salzlösung) nimmt dabei den Wasserdampf auf und entzieht damit der Luft die Luftfeuchtigkeit – die getrocknete Luft wird wieder in den Raum abgegeben.
Moderne Entfeuchter sind schon mit einer Automatikanzeige ausgestattet, mit der man den zu erreichenden Trocknungsgrad im Vorfeld einstellen kann. Der Luftentfeuchter schaltet sich anschließend automatisch aus sobald der Trocknungsgrad erreicht wird. Der Stromverbrauch wird durch diese Abschaltregelung auf den nötigsten konzentrieren und das Gerät läuft nicht umsonst weiter.
Die Kühlflüssigkeit muss sich nach einem Transport „beruhigen“ und deswegen muss der Entfeuchter einige Std. nicht bewegt werden. Ähnlich verhält es sich mit einem Kühlschrank, nachdem er transportiert wurde.
Luftentfeuchter kann man bei darauf spezialisierten Betrieben mieten, denn eine Anschaffung zahlt sich in den wenigsten Fällen aus. Er wird ja bloß für die Dauer der Trocknung genutzt.
Grundsätzlich gilt: ganz egal für welchen Einsatzbereich man einen Luftentfeuchter benötigt, wichtig ist, sich vor ab genau über die verschiedenen Leistungsklassen von einem Fachbetrieb beraten zu lassen und damit auch das Vorhaben der Trockenlegung mit maximalen Erfolg umzusetzen.

Entfeuchter,

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