Ems – Die Vorbereitung für den Test

2. Oktober 2012 Herbert Essay Beruf & Karriere

Egal ob Medizin oder Zahnmedizin – jeder Bewerber an den Universitäten Wien, Innsbruck oder auch in der Schweiz muss, um zum Studium zugelassen zu werden, eine Testung mit der Bezeichnung EMS absolvieren.
Zahnmedizinstudenten in spe müssen wie auch die Humanmediziner einen Eignungstest absolvieren – allerdings kommt bei Bewerbern und Bewerberinnen für diese Studienrichtung eine spezielle Testung zum Einsatz, nämlich eine Kombination aus EMS und EZS – ein Test, der es möglich macht die praktische Eignung für das Zahnmedizinstudium zu erheben.
In Graz müssen sich angehende Studierende der Medizin auf einen Test einstellen, der fast ausschließlich auf die Überprüfung von Wissen abzielt.
EMS ist ein wissenschaftlich abgesicherter Eignungstest, der in Deutschland entwickelt und in der Schweiz weiterentwickelt wurde.
Beim EMS handelt es sich demnach um eine modifizierte Form des deutschen Tests für Medizinische Studiengänge, in abgekürzter Form auch als TMS bekannt.
Der EMS ist im Grunde eine adaptierte und weiterentwickelte Form des TMS, eines Test für Medizinische Studiengänge.
De EMS selbst ist eine erweiterte Form des deutschen Tests für Medizinische Studiengänge – abgekürzt „TMS“.Der EMS besteht im Grunde aus 10 Untertests, die weniger auf Wissen selbst, als auf die Fähigkeit, formale Probleme zu lösen, Die Planungskompetenz und Organisationsfähigkeit, auf das Textverständnis, auf das räumliche Vorstellungsvermögen und natürlich auf das medizinisch-naturwissenschaftliche Grundverständnis hin abzielen. Die im EMS enthaltene Konzentrationstestung wird jährlich adaptiert, mit dem Ziel, übermässsiges Üben zu vermeiden und die Konzentrationsfähigkeit und den individuellen Zugang zu sorgfälltigem Arbeiten festzustellen.
Die Vorteile des EMS lassen sich in fünf Punkten beschreiben.
1. lässt es der EMS zu, dass veränderten Bedingungen durch eine Auswahl aus einer größeren Menge möglicher Studienanforderung Rechnung getragen werden kann.
Zweitens ist der EMS wissenschaftlich fundiert und ermöglicht daher eine Vorhersagbarkeit des Studienerfolgs.
3. werden die Aufgaben von Experten konstruiert und bezüglich des Schwierigkeitsgrades optimal adaptiert.
Viertens ist der EMS so konzipiert, dass kein spezielles Fachwissen vorausgesetzt wird, sondern bloß der Grad der „Studierfähigkeit“, also die Fähigkeit zur Aneignung von Wissen erhoben wird und 5. gilt der EMS als ökonomisch und genau den Kapazitäten entsprechendes Zulassungsverfahren, dessen Rechtsfähigkeit auch bereits gerichtlich bestätigt wurde.
Häufig wird von Studienplatz Bewerbern gefragt, aus welchem Grund nun eigentlich der EMS als Auswahlkriterium eingeführt wurde.Einer der Hauptgründe war eine Änderung des Studienplans Medizin, der einen vermehrten Praxisbezug während des Studiums mit sich bringen sollte.
Dem kontraproduktiv gegenüber stehend, war die Zahl der Studienanfänger stetig im Steigen begriffen.
Der EMS hat sich im Zuge der letzten Jahre als geeignetes Instrument erwiesen,um nur mehr die objektiv besten Kandidaten für einen Studienplatz zu selektieren – dem entsprechend groß ist auch die Anspannung der meisten Kandidaten und Kandidatinnen in Sachen EMS.
Sich zielorientiert auf den EMS vorzubereiten, macht durchaus Sinn, zumal die Chancen auf ein besseres Ergebnis dadurch definitiv steigen, allerdings sollte man berücksichtigen, dass hauptsächlich Kompetenzen getestet werden, die man nur zu einem bestimmten Ausmaß erlernen kann.

EMS,

Comments are currently closed.


Powered by WordPress. Designed by elogi.
Zur Werkzeugleiste springen