Der Fahrspaß mit dem Sportwagen

29. Mai 2013 Checking Web Auto & Verkehr

Was gibt es Schöneres auf der Welt, als bei herrlichem Wetter in einem Sportwagen, möglichst als Cabrio, durch die Gegend zu düsen. Da spielt es auch keine Rolle, ob einem während der Fahrt die Nase abfriert, man während der Fahrt eine Schirmmütze dermaßen tief in die Augen gezogen hat, dass man sich nicht mehr an den seitlichen Straßenrändern, sondern den mittleren Gullideckeln orientiert. Hauptsache es weht einem frischer Wind um die Nase und das Ganze hat einen gewissen Geruch von Abenteuer, da man ja immerhin die Grippe bekommen kann. Das sind Begebenheiten, von denen die Cowboys in den USA nur träumen können. Hier in Deutschland, außerhalb geschlossener Ortschaften, da ist die wirkliche Freiheit, hier ist ein Mann noch ein Mann.

Nicht alles, was tief liegt, ist ein Sportwagen

Selbstverständlich ist nicht jedes Cabrio auch gleichzeitig ein Sportwagen, aber sportlichen Charakter haben sie alle, außer vielleicht die berühmte „Ente“. Ohnehin existiert keine offizielle Definition für den Begriff „Sportwagen“. Allgemein versteht man unter einem Sportwagen ein zweitüriges Fahrzeug mit kleinem Leistungsgewicht und einem Schwerpunkt, der Überschlagaktionen verhindern soll. Gleichzeitig werden dadurch jedoch auch hohe Endgeschwindigkeiten sowie eine gute Beschleunigung erreicht.

Viele Besitzer von Sportwagen melden diese in der kalten Jahreszeit ab. Das liegt keineswegs an mangelnder Wintertauglichkeit sondern daran, dass der Sportwagen seine Stärken im Winter nicht ausspielen kann. Da wollen Autofahrer eine Limousine kaufen oder ein Luxusauto kaufen, und können es dann nicht ausfahren, da meldet man ihn lieber ab. Viele Autofahrer die Luxusautos kaufen denken so. Schnee und Eis verhindert meist eine schnelle und zügige Fahrweise, rasche Überholmanöver sind nicht mehr spaßig, sondern risikoreich. Natürlich existieren auch Sportwagen mit Allradantrieb und Winterreifen muss ohnehin jedes Auto in der kalten Jahreszeit haben. Dennoch ist eine rasante Fahrweise im Winter nicht gerade einfach zu beherrschen. Und der schnellste Sportwagen ist als Blechhaufen wertlos.

Kleiner Markt ganz groß

Der Markt für die wirklichen und echten Sportwagen ist wahrlich nicht besonders groß, wobei das keinesfalls am Preis liegt, der hat für diese Kundschaft ohnehin eher eine untergeordnete Bedeutung. Außerdem sind Modelle am Markt, die nicht wesentlich mehr kosten, als ein normales Mittelklassefahrzeug. Dennoch sind die meisten Marken eher im oberen Preisbereich zu finden und den können sich viele nicht leisten. Während bei jüngeren Leuten meist einfach das Geld fehlt, legen ältere Menschen eher Wert auf eine weiche Federung als auf Spritzigkeit. Hinzu kommt die Gelenkigkeit, die erforderlich ist, wenn man sich in einen Sportwagen falten will. Ältere Menschen haben einfach nicht mehr überall dort, wo es notwendig ist, Sollbruchstellen.

Ohnehin spielen Bequemlichkeit und Komfort nur eine untergeordnete Rolle für den wahren Sportwagenfan. Das wissen auch die Autohersteller. Sie legen die Produktionsabteilungen die Motoren und Auspuffanlagen dermaßen so an, dass typische Motorengeräusche entstehen, die vom leichten Grollen bis zum satten Motorenbrüller reichen.  Auch hochwertige HiFi-Anlagen werden von dieser Käuferschicht geschätzt, jedenfalls wesentlich mehr als ein großzügiger Kofferraum, der meist ohnehin nicht wirklich vorhanden ist, wenn das Verdeck ausgeklappt wird. Letzten Endes werden Sportwagen auch gern als Statussymbol genutzt, um die Damen auf sich aufmerksam zu machen.

Limousine,

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