Bei Infrarotheizungen hat der Schimmel keine Chance

14. November 2012 Herbert Essay Heim & Haus

Licht besteht aus sehr unterschiedlichen Spektren, Infrarotlicht findet man am oberen nicht sichtbaren Ende für das menschliche Auge. Trifft Infrarotlicht auf den menschlichen Körper, entsteht ein Gefühl von Wärme. Dieser Effekt wird in der Medizin sehr gern ausgenutzt. Im privaten Bereich wird ebendiese Technik in Form von Infrarotheizungen verwendet. Mit Infrarotheizungen kann man ein gesamtes Wohnhaus mit Wärme versorgen. Als Unwissender muss man sich das etwa wie eine Infrarotlampe vorstellen, die man in jedes Zimmer platziert.

Bei der Infrarotheizung wird der Infrarotstrahler mit Strom oder Gas versorgt und gibt so, anders als bei den herkömmlichen Methoden zum Heizen, die Wärme nicht an die Luft ab, sondern an die Oberfläche. Daher wird der Wärmeverlust deutlich reduziert, was sich ebenfalls bei der Höhe der Heizkosten widerspiegelt. Aufgrund seiner ganz anderen Bauweise entsteht durch die Infrarotheizung keine Zirkulation in der Luft im beheizten Raum. All die Tatsachen, die man von einer gewöhnlichen Heizung kennt, fallen nun weg – es gibt weder Staubaufwirbelung noch trockene Atemluft. Das Prinzip der Infrarotheizungen kann man am bequemsten begreifen, wenn man selbst einmal eine Infrarotkabine testet. Die Wärme wirkt sowohl bei der Heizung als auch bei der Kabine ohne Umweg auf den Körper ein. Die Strahlung bei den Infrarotheizungen kommt sofort bei dem zu wärmenden Körper an und wirkt in der Tiefe. Die Luft wird dabei nicht zusätzlich erwärmt, ganz im Gegenteil.

Feuchte Zimmerwände und die häufig damit einhergehende Schimmelbildung sind mit der Heizung auch Vergangenheit. Somit ist ebenfalls das sogenannte „falsche Lüften“ im Winter kein Anliegen mehr und man muss keine Angst davor zu haben, dass sich gerade hinter Schränken Fäule bildet. Die feuchte Luft bekommt im Winter durch Infrarotheizungen keine Gelegenheit, sich an den Zimmerwänden zu kondensieren, da die Heizung die Wände selbst wärmt. Es fehlt nun schlicht und einfach an dem Nährboden, den der Schimmel zum Entstehen benötigt.

Verspannungen, Verkrampfungen und Entzündungen sind die Teilbereiche in der Medizin, wo Infrarotheizungen gern verwendet werden, um den Kranken Linderung zu verschaffen. Außerdem stärkt die infrarote Wärme die Abwehrkräfte und wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Auch wenn das nicht unbedingt mit medizinischer Therapie zu tun hat: Die guten Effekte einer solchen Strahlentherapie kann man auch in einem Gastgarten an sich feststellen, der Infrarotstrahler benützt, damit man in der Übergangszeit im Freien sitzen kann.

Geht es um die Kosten für die Anschaffung einer Infrarotheizung, muss man sich keine Gedanken machen: Sie sind begrenzt. Und die laufenden Kosten sollten durch den Entfall von Wartungskosten ebenfalls niedriger sein. Die meisten Heizkörper brauchen deutlich weniger Platz als normale Radiatoren, die schon wegen ihrer Funktionsweise einen Teil des Raums verbrauchen. Abhängig von der Größe sind manche Heizkörper von Infrarotheizungen nur 25 mm tief, das berechtigt einem, sie wirklich so gut wie allerorten verwenden zu können. Im industriellen Bereich wird die Infrarotstrahlung meistens zur Härtung von Lacken verwendet. Mehrfach entdeckt man Infrarotlampen und -strahler in der Haltung von Tieren. Von diesem Ort sind einem die großen Lampen bekannt, die in großen Hallen von der Decke hängen, um Küken zu wärmen.

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