Bauknecht – Perfektion durch Tradition

12. November 2012 Herbert Essay Heim & Haus

Das Unternehmen Bauknecht gibt es seit über 90 Jahren und von Beginn an hatten die Begründer des Betriebs eine Vision: In jedem Haushalt mit Stolz, Nachhaltigkeit, Freude und Leistungsstärke zu stehen! Und so kann es als Folge auch, wie die Tatsache zeigt, dass jedem der Name Bauknecht und die Marke vertraut sind. Mit dem geringen Betrag von nur 500 Mark baute der erst 27 Jahre alte Gottlob Bauknecht im Jahre 1919 seine erste Fertigungsanlage für elektronische Gerätschaften auf. Sein primäres Ziel war es damals, den Elektroantrieb weiterzuentwickeln, um die Arbeit der Leute leichter zu gestalten. Ein eigener Nähmaschinen-Motor wurde von ihm in den 20 Jahren erfunden und sein Erfolg wurde als Folge 1932 besiegelt. Bauknecht stellte den Einheits-Elektromotor vor, der sich bis in die heutige Zeit bewährt.

In Stuttgart errichtete man im Jahre 1933 die erste Werkstätte. Rasch gab es immer mehr Personal und bald zählte man schon über einhundert. Mit der Erweiterung waren im Jahre 1938 schon drei Werke in Deutschland aufgebaut. Knappe 10 Jahre später belief sich die Anzahl der Angestellten bereits auf 1000. 1948 gelingt Bauknecht mit der Allfix Rührhilfe ein großer Durchbruch in der Haushaltsindustrie. Der durch einen Elektromotor betriebene Mixer nimmt beim Kochen und Backen viel Arbeit ab. In den 50ern bringt man ein gesamtes Sortiment aus erstklassigen Haushaltsgeräten auf den Markt. Nachdem 1951 der erste Kühlschrank im Handel erhältlich, danach folgt 1954 der Gefrierschrank und schließlich 1955 die Waschmaschine. Schorndorf beherbergt ein Werk, in dem ab Ende der 50er Geschirrspülmaschinen produziert werden. Mit dem heutzutage allseits bekannten Spruch „Bauknecht weiß, was Frauen wollen!“ wollte sich der Betrieb nun noch berühmter machen.

Zum 50-jährigen Firmenjubiläum erfindet Bauknecht einen Deluxe-Wasch-Vollautomat, der die Wäsche bei bis zu 100 Grad hygienisch sauber kocht. 1965 fing man an Kühlschränke zu schaffen, die ein besser isoliertes und ausgeschäumtes Gehäuse aufweisen. Man legte bereits in den 60er Jahren Wert darauf, keine Energie zu verplempern. Elektrische Herde und Öfen sind nun ebenfalls von Bauknecht käuflich zu haben. Die Mikrowellentechnologie wird in den 70ern ein relevantes Thema und Bauknecht verwendet diese nun ebenfalls. Noch ehe der erste Mikrowellenofen in Jahre 1977 erscheint, stehen in den Elektrogeschäften bereits 1973 die ersten Umluftherde, in denen einen Mikrowelle eingebaut ist. Energiesparende Gerätschaften sind auch bereits in den 80er Jahren ein heißes Thema. 1986 schaffte es Bauknecht, den Konsum der Geschirrspüler von Energie und Wasser so deutlich zu senken, dass er unter dem des Spülens mit der Hand liegt.

Man setzt ebenfalls auf Vielseitigkeit. 1981 werden bereits Herde entwickelt die Heißluft, Ober- und Unterhitze und Grill verwenden können. 1993 entschließt man sich in der Firma, dass man keine Gefriergeräte mit FCKW erzeugen will und stellt die Produktion dieser Geräte ein. Heutzutage ist Bauknecht bestrebt, die Qualität seiner Produkte noch mehr zu erhöhen. So gestalten sie schmutzabweisende Flächen für Einbaugeräte, reduzieren den Energie- und Wasserverbrauch auf ein Minimum und entwickeln immer neuere Techniken um die Haushaltsindustrie zu revolutionieren. Bei des Unternehmens Bauknecht kann man auf eine über 90-Jährige Erfahrung zurückblicken, die das Maß an Qualität und Verlässlichkeit andauernd hebt.

Bauknecht,

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